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Der Libero

Begegnung mit Gastgeber Karl Anton Schütte vom Landhotel Gasthof Schütte

Oberkirchen ist einer dieser idyllischen, kleinen Orte, an dem sich ein Fachwerkhaus ans andere reiht. Ein typisch sauerländisches Dorf. Auch heute lässt die Sonne die weißen Fassaden mit ihren dunkel gefärbten Holzkunstwerken aufleuchten, hier und da ziert ein geschnitzter Spruch die Balken. Mittendrin liegt das Landhotel Gasthof Schütte. Die Plätze auf der Terrasse sind alle belegt. Wir sehen, wie der Hotelchef den Gästen das Essen persönlich bringt. Ein typischer Schütte-Tag: er ist präsent und mitten im Geschehen, dort, wo man ihn eben braucht. Und jetzt ist es im Service. Es ist sein Verständnis von Gastgeberschaft. 

„Wenn man das nicht von ganzem Herzen macht, sollte man es sein lassen."


Gastgeber mit Herzblut

„Ich bin der Libero, der einspringt, wenn jemand eine Wanderempfehlung oder etwas anderes braucht. Ich möchte, dass die Gäste spüren, dass wir als Familie für sie da sind und uns um sie kümmern.“ An diesem Platz kommen Urlauber mit Einheimischen zusammen. Beide schätzen dasselbe: die sehr gute, bodenständige Küche und Sauerländer Gastlichkeit. Karl Anton Schütte ist sie in Person. Dass ich das so schreibe, ist ihm wahrscheinlich nicht recht, denn Bescheidenheit gehört definitiv zu seinen Eigenschaften. Doch wo immer ich die Menschen nach einem typischen Gastgeber im Schmallenberger Sauerland und der Ferienregion Eslohe frage, fällt die Antwort immer gleich aus. Der Oberkirchener ist ein Impulsgeber und zugleich fest in der regionalen Tradition verwurzelt, ebenso ist die Entwicklung seines Hauses eng mit der Geschichte des Dorfes verwoben, wie er mir erzählt.

Wir sitzen in der gemütlichen Kutscherstube, sozusagen der Keimzelle des heutigen Hotels. Hier stärkten sich vor fast 200 Jahren die ersten Durchreisenden, die mit der aufkommenden Postkutschenzeit Leben ins stille Oberkirchen brachten. Das Anwesen lässt sich jedoch bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen. Es war einst ein Pachthof der Kirche. Die Landwirtschaft blieb 500 Jahre das Kerngeschäft der Familie. Doch ein Vorfahre von Karl Anton Schütte war Mitgründer des Sauerländer Gebirgsvereins in Arnsberg und spürte damals schon, dass das Mittelgebirge für Reisende attraktiv werden könnte. So entwickelte sich zuerst das Gasthaus und später das Hotel. Schritt für Schritt, Gebäude um Gebäude vergrößerten die Eltern von Karl Anton Schütte den Betrieb, jedoch so, dass sich das Hotel weiter ins Ortsbild fügte. Er habe das Gastgeber-Gen in die Wiege gelegt bekommen, erzählt er uns. „Wir haben früher alle als Familie im Haus gewohnt und gelebt. Das war nicht nur ein Arbeitsplatz, sondern auch unser Wohnhaus. Da entsteht eine Verbindung, die man nicht erklären kann und einfach da ist.“ Als sein Vater plötzlich verstarb, musste er unerwartet schnell die alleinige Gastgeberrolle übernehmen, doch nie hat er daran gedacht, etwas anders zu werden. „Wenn man das nicht von ganzem Herzen macht, sollte man es sein lassen. Die emotionale Bindung zu meiner Familie, zum Haus und zum Ort ist so stark, dass ich mir nichts anderes vorstellen könnte.“

So viele Stunden am Tag im Betrieb, ganz mit der Aufmerksamkeit bei den Gästen: Wo erholt sich der Libero am liebsten? „Im Wald,“, sagt Karl Anton Schütte, „wenn ich drei bis vier Stunden bei der Jagd auf der Lauer sitze, komme ich komplett runter. Ich bin dann ganz eins mit der Natur, genieße und beobachte.“ Eine Kraftquelle sind für ihn auch zufriedene Gäste - und seine Heimat: „Hier bin ich geerdet, hier habe ich etwas gestaltet und Menschen um mich, die mir etwas geben und umgekehrt ist das hoffentlich genauso.“

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Echte Begegnungen



Gastgeber-Vielfalt


Persönlichkeit, Tradition und Qualität

Was die Region in Sachen Unterkunft besonders macht, sind die vielen Betriebe, die in Familienhand sind. Oft haben sie eine jahrhundertealte Tradition. Die Unterkünfte punkten zudem
mit ihrem außergewöhnlichen Komfort: hier finden Sie wohlig-warme Bergchalets mit Panoramablick, Zimmer, in denen Zeitgeist auf traditionelle Elemente trifft, elegante SPAs und ausgezeichnetes Essen. Sie haben die Wahl zwischen 300 Gastgebern!


© Foto: Hotel Deimann
© Familie Karger, Haus Hubertus
© Foto: Sabrina Voss (sabrinity)
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