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DESCRIPTION:Ein Projekt von Kunstverein Arnsberg in Zusammenarbeit mit der Stadt Arnsberg im Rahmen der Er&ouml\;ffnung des Kultursommers Arnsberg 2026
Er&ouml\;ffnung: Freitag\, 29. Mai 2026\, 15:00 Uhr\,
anschliessend interkulturelle\, kulinarische Mezze-Tafel um 16:00 Uhr im Garten des Kunsthauses\, K&ouml\;nigstrasse 24\, (direkt am Neumarkt)
Ausstellungsdauer: 29. Mai &ndash\; 30. September 2026\nAm 29. Mai 2026 wird auf dem Neumarkt in Arnsberg die tempor&auml\;re Installation &ldquo\;Colours Between Earth and Sky&rdquo\; von Viron Erol Vert er&ouml\;ffnet.
Die Arbeit entsteht im Rahmen der Ausstellung The Colliding Ones im Kunstverein Arnsberg und erweitert deren Inhalte in den &ouml\;ffentlichen Raum der Stadt. Als vor dem Kunstverein positionierte künstlerische Setzung m&ouml\;chte &ldquo\;Colours Between Earth and Sky&rdquo\; eine dimensionsreiche Verbindung zwischen Ausstellung\, Stadtraum und Stadtgesellschaft erschaffen.
Die mehrteilige Stoffinstallation\, gef&ouml\;rdert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen\, den Hochsauerlandkreis\, die Sparkasse Mitten im Sauerland sowie die Stadt Arnsberg\, spannt sich als Abfolge von vielfarbigen Textilbahnen wie eine Art Fahnenhimmel über den historischen Neumarkt. Im parallelen Rhythmus verlaufen diese\, gestützt durch vierundzwanzig Masten l&auml\;ngs des &ouml\;ffentlichen Raumes und entfalten so in ihrer linearen Formensprache mit jeweils um die 75 Metern L&auml\;nge einen architektonischen Transitmoment.
Die semi-transparenten\, im Farbverlauf bedruckten Textilfl&auml\;chen beziehen Licht\, Wind und Bewegung mit ein. Die multiplen Farbnuancen verschmelzen\, verschieben\, überlagern sich und l&ouml\;sen sich im selben Atemzug je nach Betrachtung wieder auf. Schatten entstehen\, bieten Schutz oder wandern und lassen so den streng geformten Platz transformieren. Dies kann als Metapher für die sich stetig bewegten\, komplement&auml\;ren Zust&auml\;nde unserer Lebens stehen.
Die Konzeption ist aus dem architektonischen Rhythmus des Platzes (der im preussischen Stil des Klassizismus geplant wurde) entwickelt\, und versetzt ihn in einen atmosph&auml\;rischen Zustand des multiperspektivischen &Uuml\;bergangs. Die Installation ist für eine Laufzeit von vier Monaten angelegt und begleitet die MitbürgerInnen und den Stadtraum über die Sommerzeit hinweg.
In der Ausstellung The Colliding Ones in den R&auml\;umen des Kunstvereins Arnsberg untersucht Viron Erol Vert &Uuml\;berg&auml\;nge\, Begegnungen und das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Perspektiven des Menschseins sowie die damit verbundene komplexe Gefühle und deren &Uuml\;berwindung innerhalb einer sich stetig ver&auml\;ndernden kosmopolitischen Weltgesellschaft. Wie ein Satellit im &ouml\;ffentlichen Raum folgt die Installation den Inhalten der Ausstellung: eine Konstellation schwebender Bahnen und farblicher Zust&auml\;nde\, die sich nicht festschreiben\, sondern fortw&auml\;hrend in Beziehung treten.
Die Installation entsteht in Erinnerung zum 8. Mai\, der als Tag der Befreiung von der NS Diktatur einen zentralen Bezugspunkt dieser Erinnerungskultur bildet\, und wird Ende Mai im Stadtraum er&ouml\;ffnet. Der historische Bezug bildet dabei einen zeitlichen Rahmen\, ohne sich in eine feste Lesart zu übersetzen.
Zum Ende der Sommerferien (Ende August) wird die Installation durch eine Reihe von Veranstaltungen im Garten des Kunsthauses Arnsberg erg&auml\;nzt\, die den &ouml\;ffentlichen Raum als gemeinsamen Erfahrungsraum aktivieren.
Viron Erol Vert lebt und arbeitet zwischen Berlin und dem Mittelmeerraum. Seine künstlerische Praxis bewegt sich zwischen Installation\, Skulptur\, Klang und Malerei und ist gepr&auml\;gt von Fragen nach Identit&auml\;t\, gesellschaftlichen &Uuml\;bergangen und dem Verh&auml\;ltnis von Individuum und kollektiven Raum.
Viron Erol Vert stellt international aus\, darunter Club under the Fog\, Busan Biennale (2025)\, das immersive Projekt The Hermit\, National Museum of Modern Art EMST\, Athen (2023/24)\, Garden of Ornaments\, Kunsthalle Baden Baden (2023/2026) und Atoms\, Souls\, Senses\, Villa Romana\, Florenz (2022). Vert entwickelte das Ausstellungskonzept Ambereum für RIBOCA Riga International Biennial of Contemporary Art (2018) und pr&auml\;sentierte selbiges im Rahmen des Arts &amp\; Activism Programme des Roskilde Festivals (2019&ndash\;2022). Frühere Einzelausstellungen umfassen Born in the Purple\, Kunstraum Kreuzberg/Bethanien\, Berlin (2017)\, The Name of Shades of Paranoia\, Galerie Wedding\, Berlin (2017) und The Chronicler\, Künstlerhaus Stuttgart (2014). Er ist Tr&auml\;ger des Kunst-am-Bau-Preises\, Inner-colours and Cubistic-selfs\, OII Orient-Instituts Istanbul und der Tarabya Kulturakademie (2026) und Three Happy Arches\, Fraunhofer Institut\, Frankfurt (2025). Dazu erhielt Vert den LETTER Foundation Ludwig Gies Preis für Kleinplastik (2022)\, den Villa-Romana Preis (2018)\, sowie Akbank Sanat Preis\, durch die Vereinigung der Museen für Malerei und Skulptur\, Istanbul (2008). Seit 2025 lehrt Vert im Masterstudiengang Raumstrategien an der Kunsthochschule Wei&szlig\;ensee Berlin.
Das Projekt ist gef&ouml\;rdert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen\, den Hochsauerlandkreis\, die Sparkasse Mitten im Sauerland sowie die Stadt Arnsberg. Wir danken der Firma Julius Cronenberg oH für die Unterstützung und Umsetzung.
Für Informationen und Pressematerial wenden sie sich bitte an: presse@kunstverein-arnsberg.de
LOCATION:Neumarkt
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