Gesund in Schmallenberg und EsloheFeel good!

Das Thema Gesundheit wird im Schmallenberger Sauerland und der Ferienregion Eslohe groß geschrieben. In unserer Tipp-Sammlung finden Sie Ratschläge zu verschiedenen Themen aus den Bereichen Gesundheit, Bewegung und Wellness.

Aktuelle Pollenflugsituation:

Der Pollenflug beginnt, sobald der Frühling im Anmarsch ist. Heuschnupfen-Allergiker spüren meistens sofort, wenn die Natur wieder erwacht. Das Aufblühen einiger Pflanzenarten von Februar bis Juni belastet alle, die gegen die Pollen von Frühblühern wie Hasel und Erle allergisch sind. Im weiteren Jahresverlauf verstärkt sich der Pollenflug noch einmal. Vor allem im April und Mai wenn Birke, Eiche, Eibe, Esche, Flieder und Rotbuche blühen, ist die Belastung besonders hoch.

Starke Pollenbelastung durch Gräser und Roggen bis zum Wochenende!

Zum Pollenflugkalender!




MeerrettichHeilpflanze des Jahres

Meerrettich finden wir auf feuchten Wiesen und an Bach- und Flussufern. Er erreicht eine Höhe von bis zu 1,50 m und hat große längliche eiförmige Blätter. Meerrettich enthält u.a. Vitamin C, B1, B2, B3, B5 und B6, Kalium, Kalzium und Magnesium.
Verwendet wird seine dicke fleischige Wurzel als Arzneimitteln oder als Gewürzpflanze. Die Ernte der Wurzel erfolgt im Herbst.

Wie alle Kreuzblütler enthält der Meerrettich Senfölglykoside, die für den scharfen Geschmack verantwortlich sind und eine Vermehrung von Bakterien im Körper verhindern. Der Genuss von Meerrettich beugt Erkältungen oder auch Blasenentzündungen vor. Ebenso wirkt er durchblutungsfördernd, verdauungsfördernd, antibakteriell und antiviral.

Die jungen Blätter und Triebe werden als Wildgemüse zubereitet. Meerrettich wird gerieben und mit Pfeffer, Salz, Zitrone und Sahne zu einem Dip zubereitet, der zu Fleisch oder Fisch gegessen werden kann. Die Hauptindikationen sind Blasenentzündung, Erkältung und Entzündungen der Atemwege. Äußerlich angewendet hilft es gegen Muskelschmerzen. Hier gibt man geriebenen Meerettich auf ein Tuch und legt es auf die betroffenen Stelle. Der Meerettich sollte nicht direkt mit der Haut in Berührung kommen, da es hier zu erheblichen Hautreizungen kommen kann.


Februar


"Zauberknolle" IngwerDer Alleskönner!

Ingwer enthält u.a. ätherische Öle, Vitamin C, B- Vitamine, Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor und Eisen. Ingwer kann bei unterschiedlichen Beschwerden eingesetzt werden. Vor allem gegen Übelkeit unterschiedlichster Ursache kann ein Stück Ingwer gekaut werden. Ein Ingwerumschlag wirkt gegen Gelenk- und Muskelschmerzen. Hierzu nimmt man ein Stück Ingwerwurzel und übergießt sie mit kochendem Wasser, 30 Minuten ziehen lassen. Der Ingwersud wirkt entzündungshemmend und eignet sich auch für Spülungen im Mund- und Rachenbereich. Ingwer regt die Durchblutung an. Ein Tee mit Ingwer, Honig und Zitrone wirkt gegen Erkältungserkrankungen und stärkt das Immunsystem. Ingwer regt den Stoffwechsel an und aktiviert die Fettverbrennung. Auch als Gewürz wird Ingwer gern verwendet. Aufgrund seiner Schärfe sollte er jedoch sehr sparsam verarbeitet werden. 


März


„Frühjahrskur“ mit BrennnesselDer Klassiker!

Brennnessel reinigt das Blut, wirkt blutbildend und eignet sich somit ideal für eine Frühjahrskur. Frische Triebe können bereits im März in der Natur gesammelt werden. Nehmen sie eine Handvoll frischer Pflanzenteile und überbrühen sie mit ca. einem Liter kochendem Wasser, 5 Minuten ziehen lassen und dann durch ein Sieb gießen. Entschlacken sie Ihren Körper und trinken sie zwei Tassen Tee pro Tag drei Wochen lang. Mit Honig und Zitrone schmeckt Brennnesseltee gut.
Auch als Wildgemüse erfreut sich Brennnessel immer größerer Beliebtheit. Hierzu wird eine Zwiebel angedünstet, das Gemüse zugegeben, weich gedünstet und mit Sahne, Gemüsebrühe, Pfeffer und Muskatnuss kräftig abgeschmeckt. Allerdings muss hier ausdauernd gesammelt werden, da die Pflanze im Topf deutlich an und dunkel gelagert Volumen verliert.


April


Bärlauch für das ganze JahrEinfach lecker!

Bärlauch fördert die Verdauung, senkt den Blutdruck und wirkt blutreinigend. Somit hilft er prophylaktisch gegen Herzinfarkt und Schlaganfall. Bärlauch sammelt man vor der Blüte, um die volle Kraft des Aromas und der Wirkstoffe auszunutzen. Die frische Pflanze eignet sich für Dips, Kräuterbutter, Pesto oder als Gewürzkraut. Für den Jahresvorrat wird Bärlauch zerkleinert, mit etwas Salz in Gläser gefüllt und mit Olivenöl aufgegossen, bis die Pflanze komplett mit Öl bedeckt ist. Verzichtet man auf weitere Zutaten, bleibt das Bärlauch-Öl kalt und dunkel gelagert ca. 1 Jahr haltbar. Bei Verwendung können dann Parmesan, Pistazienkerne oder weitere Zutaten beigemischt werden. Auch die geschlossenen Knospen können leicht gesalzen in Öl eingelegt und wie Knoblauchzehen verwendet werden. Jetzt brauchen nur noch Nudeln gekocht werden und es gibt eine rasch zubereitete und gesunde Mahlzeit. 


Mai


Gundermannsalbe heiltWohltuend!

Die Triebe waschen, trocken tupfen, mit dem Öl vermischen und im Wasserbad erwärmen. 60 Minuten ziehen lassen und dann durch ein feines Sieb oder ein Papier filtern. Das Kräuteröl erneut in den Topf geben und das Bienenwachs und Fett hinzufügen. Bei geringer Hitze schmelzen lassen und in saubere kleine Gläschen abfüllen.

Folgende Zutaten werden benötigt:

  • 150 ml Pflanzenöl
  • 2 Hand voll frische Triebe (wir verwenden die ganze Pflanze)
  • 40 g Lanolin oder Kakaobutter
  • 20 g. Bienenwachs

Juni


Aus Johanniskraut wird RotölSchmerzlindernd!

Johanniskraut gehört zu den ältesten bekannten Heilmitteln. Neben dem klassischen Einsatz als Beruhigungsmittel und Antidepressivum eignet sich Johanniskrautöl auch Rotöl genannt hervorragend als Einreibungsmittel gegen Schmerzen vor allem im Rücken- und Bauchbereich. Hierzu ist zu beachten, dass Johanniskraut bei lichtempfindlichen Menschen zu Hautirritationen führen kann. Die Anwendung sollte daher nur an bedeckten Tagen erfolgen bzw. sollten die behandelten Stellen nicht der Sonne ausgesetzt werden. Gesammelt werden zur Herstellung die gelben Blüten sowie die oberen jungen Triebe. Die Pflanzenteile werden dann locker in ein Glas gefüllt und mit Olivenöl aufgefüllt. Olivenöl gilt als besonders haltbar. Das Öl sollte die Pflanzenteile vollständig bedecken, um Schimmelbildung vorzubeugen. Das Glas stellt man ca. 6 Wochen an einen sonnigen Ort bis es sich intensiv rot gefärbt hat.


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