Wolfskuhlen

Bis ins 19. Jahrhundert gab es in der hiesigen Region Wölfe, die für Viehhalter eine echte Plage waren, rissen sie doch viele Tiere, besonders Schafe.
Um sie zu fangen, hob man sogenannte Wolfskuhlen aus; tief gegrabene Löcher, in denen als Lockmittel ein Tier angebunden wurde. Wollte der Wolf das Tier reißen, fiel er in die mit Reisig abgedeckte Grube und konnte so getötet werden.
Der letzte Wolf wurde übrigens laut Zeitungsberichten am 3.12.1811 in den Fleckenberger Wäldern erlegt. In einer anderen Aufzeichnung befindet sich der Hinweis, dass der letzte Wolf 1848 bei Berleburg geschossen wurde.

